Eine Einführung in die Welt Japanischer Whiskys

Traditioneller japanischer Whisky – Wissenswertes zu den Herstellungsmethoden

Es gibt wohl kaum einen Spirituosenliebhaber, der die köstlichen Aromen eines japanischen Whiskys nicht mag. Bei traditionellen japanischen Whisky-Sorten handelt es sich um das Ergebnis eines langen und umfassenden Herstellungsprozesses, der auf weit mehr als 100 Jahre Whiskygeschichte zurückblickt. Um mehr über die Herstellungsmethoden zu erfahren, die zu den überaus beliebten japanischen Whiskys führen, verraten wir Ihnen in diesem Blogpost mehr.

Der erste Schritt der Herstellung besteht darin, ein Getreide-Mash (eine Mischung aus gemahlenem Getreide und Wasser) herzustellen. Die meisten japanischen Whiskys bestehen aus Gemisch verschiedener Getreidesorten, wie Gerste, Mais, Gerstenmalz und Reis. Dieses Grain-Mash wird mit natürlichem Quellwasser aufgelockert. Anschließend wird die fermentierte Masse gekocht und durch einen Kupferkessel destilliert.

Danach wird die so entstandene Flüssigkeit im Eichenfass gelagert. Das Eichenfass wird hauptsächlich für die Fällung von Verunreinigungen und die Entwicklung einzigartiger Geschmacksnuancen verwendet. Der Whisky bleibt in seinem Fass, bis er die richtige Reife erreicht hat. Der Lagerort beeinflusst ebenfalls das Endergebnis und trägt zu einer einzigartigen Geschmacksnote bei.

Was den Alkoholgehalt betrifft, so liegt er bei traditionellen japanischen Whiskys in der Regel bei ungefähr 43%. Der japanische Whisky unterscheidet sich durch seine intensivere Struktur und seinen reichen Geschmack von anderen Spirituosen. Sein voller, schmeichelnder Geschmack – der durch die lange Lagerzeit im Eichenfass hervorgerufen wird – ist sein Markenzeichen.

Insgesamt spielen die Herstellungsmethoden eine entscheidende Rolle für den endgültigen Geschmack des japanischen Whiskys. Die Art des Malzes und des Wassers, die Mischung aus verschiedenen Getreidesorten, die Pot-Still-Destillation und die Lagerung im Eichenfass bieten einzigartige Aromen, die der Grund dafür sind, warum Menschen auf der ganzen Welt japanischem Whisky hinterherjagen.

Alles, was Sie über japanischen Whisky wissen müssen

Japanischer Whisky ist nicht nur eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Spirituosen, sondern auch ein besonders beliebtes Getränk. Die Geschichte des japanischen Whiskys reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück und erfreut sich heute weltweiter Beliebtheit. Es gibt viele verschiedene Arten von japanischem Whisky, die unterschiedliche Aromen und Eigenschaften haben. In diesem Blog-Beitrag werden wir die Geschichte, die verschiedenen Arten und die besten japanischen Whiskys vorstellen.

Die Geschichte des japanischen Whiskys beginnt im Jahr 1870 mit der Gründung der ersten japanischen Whisky-Distillerie namens Kotobukiya (später Suntory). Seitdem haben andere Destillerien wie Nikka, Mars und Chichibu den Alkoholmarkt in Japan dominiert. Heute ist japanischer Whisky sehr weit verbreitet und es gibt eine reiche Vielfalt an verschiedenen Sorten.

Generell unterscheiden sich die verschiedenen Arten japanischen Whiskys in ihrer Herstellungstechnik, Zutaten und in ihrem Alter. Es gibt drei Haupttypen japanischen Whiskys: malt, blended und single malt. Malt bedeutet, dass nur gemälzte Gersten malzig gemacht werden, während blended bedeutet, dass verschiedene Sorten von malzig gemachten Gersten verwendet werden. Single malt bedeutet, dass nur malzige Gersten aus einem einzigen Prozess verwendet werden.

Es gibt viele beliebte japanische Whiskysorten, darunter Suntory Yamazaki, Nikka Yoichi und Chichibu Ichiro. Suntory Yamazaki ist ein sehr beliebter Single-Malt-Whisky, der über 12 Jahre gereift ist. Er hat einen aromatischen Geschmack mit süßen Noten von Eiche und Rosinen. Nikka Yoichi ist ein komplexer und runder blended Whisky, der die verschiedenen Charakteristika der einzelnen Bestandteile miteinander verbindet. Chichibu Ichiro ist ein noch relativ junges Produkt, das aber schon einige Preise gewonnen hat. Es hat ein samtiges Finish und einen frischen Geruch nach Früchten.

Der Genuss von japanischem Whisky erfordert etwas Zeit und Geduld. Um den vollen Geschmack zu genießen, kann man den Whisky entweder pur oder mit Eis oder Wasser servieren. Egal, ob Sie gerade erst anfangen oder schon lange ein Fan sind – probieren Sie unbedingt verschiedene japanische Whiskysorten und entdecken Sie Ihren Favoriten!

Eine Einführung zu japanischem Whisky – Ein Neubeginn für Ryotei.ch

Dieser Post ist ein besonderer für uns, er steht für eine neuen Erfahrung, den Start von Ryōtei.ch und die Entdeckung japanischer Whiskys. Mit diesem Blog wollen wir alle Leserinnen und Leser mit spannenden Fakten und Einblicken zu japanischen Whiskys auf eine Reise durch Japan und die dortige Whisky Tradition mitnehmen.

In diesem ersten Post werden wir eine Frage beantworten, die uns während der Gründung von Ryōtei.ch oft gestellt wurde: «Warum genau japanische Whiskys?»

Die Frage ist durchaus berechtigt, für viele ist Whisky grundsätzlich mit Schottland zu verbinden, das Land im Norden Grossbritanniens ist seit eh und je die Wiege der weltweiten Whisky-Produktion. Mittlerweile gibt es aber in zahlreichen anderen Ländern eine etablierte Whisky-Kultur. Hierzu gehört auch Japan.

Japaner sind zu leidenschaftlichen Whisky Trinkern geworden, der Pro-Kopf-Verbrauch im Land liegt deutlich über dem der Briten und Amerikaner. Was hierbei besonders ist: Whisky ist das einzige destillierte alkoholische Getränk aus dem Westen, welches sich auf dem Markt etablieren konnte.

Trotz der heutigen Unterschiede und der einheimischen Produktion, kann man die Geschichte des japanischen Whiskys nicht von seinen schottischen Ursprüngen trennen. Dies hat man hauptsächlich zwei Persönlichkeiten zu verdanken, deren Namen jedem Kenner bekannt sein sollten – Shinjiro Torii und Masataka Taketsuru.

Shinjiro Torii begann 1899 mit dem Vertrieb von importierten Weinen und gründete 1921 unter dem Namen Kotobukiya, eine Firma die 1923 in Yamazaki Japans die erste Malt Whisky Destillerie erbaute. Die Produktion des ersten japanischen Single Malts startete im Dezember 1924 und fünf Jahre später wurde mit dem Suntory Whisky Shirofuda der erste in Japan produzierte Whisky verkauft. 1963 wurde Kotobukiya in Suntory umbennant und hat seitdem weltweite Bekanntheit gewonnen.

Die wirkliche Verbindung von japanischem und schottischem Whisky hat man aber Masataka Taketsuru – dem Sohn eines bekannten Sake-Brenners – zu verdanken. Während eines langjährigen Aufenthalts in Schottland lernte Masataka Taketsuru die Kunst des Scotch-Brennens und brachte diese mit nach Japan als er 1920 in seine Heimat zurückkehrte.

Dort leitete er die Distillerie von Kotobukiya in Yamazaki wo er jahrelang Whisky mit leicht schottischen Noten brannte. 1934 verliess er Kotobukiya und gründete die Yoichi Distillerie auf Hokkaidō im Norden Japans. Hiermit war der Grundstein für die Nikka Whisky Gruppe gelegt. Nikka (mittlerweile ein Teil der Asashi Gruppe) ist heutzutage neben Suntory der grösste und bekannteste Produzent von japanischem Whisky.

Diese in Tradition und Respekt für die schottische Brennkunst verwickelte Geschichte japanischer Whiskys zusammen mit dem unübertroffenen Streben nach Perfektion, das die japanische Kultur verkörpert, ist eine einmalige Kombination. Das hat uns zu japanischem Whisky hingezogen. Wir freuen uns, Sie auf eine Reise durch die japanische Whisky-Welt einzuladen.

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